Entdecken Sie die Welt der Motion Control mit PLCopen und Lenze

Das Praxisbuch für moderne Automatisierungstechnik

Die Automatisierungstechnik entwickelt sich rasant weiter – und mit ihr die Anforderungen an Ingenieure, Techniker und Studierende. Wer heute Maschinen und Anlagen effizient, flexibel und zukunftssicher steuern will, kommt an standardisierten Lösungen nicht vorbei. Genau hier setzt das Buch „PLCopen Motion Control – Grundlagen und Beispiele“ an.

Dieses Werk bietet Ihnen einen umfassenden Einstieg in die Programmierung und Anwendung von Motion-Control-Systemen nach dem internationalen Standard PLCopen. Von den Grundlagen der SPS-Programmierung über Einzel- und Multiachssteuerungen bis hin zur Robotik finden Sie hier alles, was Sie für die Praxis brauchen. Zahlreiche Beispiele, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Visualisierungen machen das Buch zum idealen Begleiter – egal, ob Sie gerade erst starten oder bereits Erfahrung haben. 

Zum Download

Was macht dieses Buch besonders?

Praxisnah & verständlich: Die Autoren vermitteln nicht nur theoretisches Wissen, sondern zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Motion-Control-Aufgaben in der realen Welt gelöst werden. Alle Beispiele und Screenshots basieren auf Produkten von Lenze und der Programmiersoftware PLC Designer.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene: Das Buch richtet sich an alle, die sich mit moderner Automatisierung beschäftigen – von Studierenden über Auszubildende bis hin zu erfahrenen Ingenieuren. Es eignet sich sowohl für das Selbststudium als auch als Begleitmaterial für Schulungen und Lehrveranstaltungen.

Direkt umsetzbar: Sie erhalten nicht nur Erklärungen zu Normen wie IEC 61131-3 und PLCopen, sondern auch sofort anwendbare Tipps für die Projektumsetzung. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen, eigene Projekte schnell und sicher zu realisieren.

Inhalte im Überblick

  • Einführung in SPS und Motion Control: Lernen Sie die Grundlagen für speicherprogrammierbare Steuerungen und erfahren Sie, warum die Standardisierung nach IEC 61131-3 und PLCopen so wichtig ist.
  • Projektaufbau mit dem Lenze PLC Designer: Von der ersten Projektanlage bis zur Inbetriebnahme – so starten Sie richtig durch.
  • Einzelachs- und Multiachssteuerung: Verstehen Sie, wie sowohl einfache als auch komplexe Bewegungsaufgaben effizient programmiert werden.
  • Robotik mit PLCopen: Entdecken Sie, wie Sie Roboter und komplexe Achsgruppen nach dem neuesten Stand der Technik steuern.
  • Praxisbeispiele aus der Verpackungs- und Fördertechnik: Übertragen Sie das Wissen direkt auf reale Anwendungen – inklusive Pick-and-Place, Förderbänder, Palettierer und mehr.
  • Glossar & Symbolverzeichnis: Schnelles Nachschlagen aller wichtigen Begriffe und Symbole. 

Warum sollten Sie das Buch PLCopen Motion Control herunterladen?

Die Anforderungen an die Automatisierung steigen stetig – und damit auch der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal. Unternehmen suchen gezielt nach Experten, die sich mit PLCopen und der IEC 61131-3 Norm auskennen. Mit diesem Buch sichern Sie sich einen entscheidenden Wissensvorsprung und sind bestens auf die Herausforderungen der modernen Industrie vorbereitet.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist PLCopen?

PLCopen ist ein internationaler Standard, der die Programmierung von Motion-Control-Anwendungen vereinheitlicht und herstellerübergreifende Kompatibilität ermöglicht.

Welche Vorteile bietet das Buch?

Sie erhalten einen praxisnahen Einstieg, viele Beispiele und können das Wissen direkt auf reale Projekte übertragen.

Ist das Buch wirklich kostenlos?

Ja! Das Buch steht als kostenloser Download zur Verfügung – ideal für Selbststudium, Ausbildung und Weiterbildung. 

Jetzt kostenlos herunterladen und durchstarten!

Sichern Sie sich jetzt das Buch „PLCopen Motion Control – Grundlagen und Beispiele“ als kostenlosen Download. Profitieren Sie von praxisnahem Wissen, verständlichen Erklärungen und sofort umsetzbaren Beispielen.

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Abstract

Um dem Leser einen schmackhaften Anreiz für das Lernen zu geben, werden fast alle Beispiele dieses Buchs auf eine Pralinenmaschine bezogen. Hierbei liegt der Fokus auf MC. Somit sind nur Maschinenelemente aufgeführt, die Bewegungsführung beinhalten, wie bspw. der Materialtransport und das Verpacken. Die in Abb. 2.1 dargestellte Anlage besteht aus einzelnen Modulen, die jeweils in separaten Übungen betrachtet werden können. Die Unterteilung einer komplexen Anlage in einzelne Maschinenmodule ist weit verbreite Praxis, da durch die Modularisierung eine Wiederverwendbarkeit von Automationslösungen für Neuprojekte gegeben ist. Viele in diesem Buch aufgeführte Maschinenmodulbezeichnungen sind weit verbreitet, sodass sie sich heute im allgemeinen Sprachgebrauch der Maschinenbauer wiederfinden. Zu diesen zählen bspw. Bezeichnungen wie Wickler oder Fliegende Säge. In diesem Buch werden ausschließlich die englischen Bezeichnungen für Maschinenmodule und Variablennamen verwendet. Da der Fokus auf der Verpackung der Pralinen liegt, ist der eigentliche Fertigungsprozess der Pralinen in einem einzigen Maschinenmodul vereinfacht abgebildet. Eine Rezepturmischung ist nicht Bestandteil der PLCopen Dokumentation. Die einzelnen Schritte der Verpackungsanlage werden nachfolgend detaillierter beschrieben. Jede der dargestellten Maschinenmodule enthält eine Reihe von Bewegungsaufgaben, die sich sehr gut mit MC nach PLCopen lösen lassen. In den Beispielkapiteln gehen die Autoren auf einige Maschinenmodule näher ein. Die Module sind in einem fast geschlossen Kreis angeordnet. Der Materialfluss der einzelnen Verpackungsschritte wird gegen den Uhrzeigersinn durchlaufen. Er beginnt am unteren linken Bildrand mit der Abwicklung von Verpackungsmaterial und endet am linken Bildrand, wo die beladenen Paletten durch einen Rundtisch aus der Anlage gefördert werden. Die Pralinenerzeugung (hier vereinfacht dargestellt), erfolgt im Maschinenmodul Product and Tray Generation. Dieses Maschinemodul besteht aus zwei Teilen. Oben werden durch drei Tanks die Zutaten der Pralinen auf ein Förderband aufgebracht. Hiermit ist der vereinfachte Fertigungsprozess der Pralinen abgeschlossen. Parallel werden aus dem abgewickelten Verpackungsmaterial kleine Verpackungseinheiten für die Pralinen erstellt. Dies geschieht, indem aus dem Verpackungsmaterial mit Hilfe eines Tray-Einsatzes mit Vertiefungen, für die Pralinen, Kunststoffscheiben ausgeprägt werden. Sowohl die Pralinen als auch die Trays werden jeweils durch ein separates Förderband (Conveyor) dem Maschinenmodul Picker Cell zugeführt. In diesem Modul werden die Pralinen mit Hilfe eines Delta-Roboters vom Förderband gepickt und in das Tray auf einem zweiten Förderband gelegt. Deltaroboter werden häufig in Pickerzellen eingesetzt, da sie aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften extrem hohe Pickraten ermöglichen. Anschließend werden die einzeln verpackten Pralinen über weitere Förderbänder zum Maschinenmodul Flow Packer transportiert. Die Förderbandstrecke zwischen Picker Cell und Flow Packer ermöglicht es den Abstand zwischen den mit Pralinen gefüllten Trays einzustellen. Eine solche Kaskade aus drei oder mehr Förderbändern wird auch als Smart Track bezeichnet. Der FlowPacker bringt eine Folie auf die Trays auf. Hierzu wird die Folie abgewickelt, aufgeklebt und zuletzt mit einem rotierenden Messer (Rotary Cross Cutter) abgeschnitten. Für die weiteren Verpackungsschritte werden Kartons benötigt. Die kleinen Kartons können drei Trays aufnehmen. Sie werden durch den Case Erector am rechten Bildrand aufgestellt und auf ein Förderband gelegt. Das Förderband mit den aufgestellten Kartons wird getaktet betrieben. Das heißt, dass es sich nicht kontinuierlich bewegt, sondern abwechselnd fährt und steht. Ein weiteres Modul, ein Magic Track, nimmt auf seinen Schlitten immer drei Trays auf und führt sie zu einem horizontalen Schieber. Der Schieber schiebt immer drei Trays gleichzeitig in einen aufgestellten Karton. Zu diesem Zeitpunkt steht das Förderband. Das ist eine vergleichsweise einfache Art zu kartonieren. Es gibt sehr viel komplexere Maschinen, die auch die Laschen an Kartons verschließen können. Für unserer Beispielmaschine begnügen wir uns aber mit einem Schieber. Weitere größere Kartons werden in den Verpackungskreis am oberen rechten Rand des Bildes eingefügt, aufgestellt und dann parallel zu den kleinen Kartons zum nächsten Maschinenmodul geführt. Dieses wird als Cartoning Robot bezeichnet. Hauptbestandteil dieses Moduls ist ein Scara (Abkürzung für Selective Compliance Assembly Robot Arm). In der Maschine hat der Cartoning Robot die Aufgabe die großen Kartons mit mehreren kleinen Kartons, die die Trays beinhalten, zu befüllen. Diese befüllten Kartons werden durch einen weiteren Roboter auf einer Palette platzsparend gestapelt. Dieses Maschinenmodul wird nachfolgend als Palletizing Robot bezeichnet. Eine Besonderheit dieser Roboterart liegt in einem Parallelogramm an der Rückseite der Arme, das die Handachse immer in der gleichen Ausrichtung zum Boden hält. Über einen Rotationstisch verlassen die kartonierten Pralinen die Maschine. Diese Standardeinheit wird im Folgenden als Rotary Table bezeichnet. Die Besonderheit des Rotary Table besteht darin, dass es immer zwei Wege gibt, um eine Position zu erreichen. Dabei entscheidet die gewählte Modulo- Funktion welche Richtung die bessere ist.

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