Die besten Maschinen entwickeln – heute und morgen

07. March 2019

Die besten Maschinen entwickeln – heute und morgen

Lenze präsentiert auf der ICE Europe 2019 in München neben Hard- und Software auch innovative Tools, sowie Konzepte für den Maschinenbau in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0.

Wer leistungsfähige Maschinen für die Smart Factory bauen will, braucht nicht nur skalierbare Hardware-Komponenten und ein dazu passendes modulares Software-Framework, sondern auch das nötige Know-how für eine zukunftsfähige Konzeption und eine Werkzeugpalette, die auf die Herausforderungen der digitalen Transformation abgestimmt ist. Unter dem Claim "Converting goes blue" zeigt Lenze, wie er seine Partner heute und morgen mit einer durchgängigen und skalierbaren Automatisierungsplattform inklusive Werkzeugen und Expertenwissen unterstützt. Mit mehr als 70 Jahren Erfahrung verfügt der Spezialist für Maschinenautomatisierung über umfangreiches Branchen-Know-how und hat es sich zum Ziel gesetzt, komplizierte Dinge so zu verpacken, dass sie einfach scheinen und beherrschbar werden. So können Maschinenbauer den immer komplexeren Anforderungen nach verkürzter Time-to-Market, maximaler Flexibilität und Losgröße 1 spielend leicht begegnen.

Auf der ICE Europe vom 12. bis 14.03.2019 präsentiert der Hersteller aus Hameln in Halle A5, Stand 1564 innovative Steuerungs- und Antriebstechnik, komplette Automatisierungslösungen und Prototypen neuartiger Werkzeuge für einen effizienten Engineeringprozess.

Für Anwendungen in den Bereichen Industrie 4.0 und industrielles Internet der Dinge (IIoT) müssen die Digitalisierung und die Vernetzung ausgebaut werden. Eine wesentliche Voraussetzung ist dabei die Durchgängigkeit der Daten. Offene Schnittstellen, die Verwendung einheitlicher Informationsmodelle im Rahmen der Verwaltungsschale und der Einsatz von herstellerübergreifenden Standards wie OPC UA, MQTT und OMAC/PackML sind bereits in der Automatisierungsplattform integriert. Mit einer Kombination aus skalierbarer Hardware, modularer, durchgängiger Software und der zugehörigen Vernetzung sowie der Möglichkeit, über die Lenze-Digitalisierungstöchter encoway und logicline auch individuelle Anwendungen für Kunden zu erstellen, bietet der Hersteller alles für umfassende Industrie-4.0- und IIoT-Lösungen.

Vom Shop-Floor bis zur Cloud

Partner und Kunden von Lenze können auf diese Weise schon heute eine durchgängige Datenübertragung aus der Fertigung bis in die Cloud realisieren. Doch mit der Vernetzung allein ist es nicht getan - erst wenn die Daten sinnvoll genutzt werden, entsteht daraus ein Mehrwert. Das heißt für den OEM, datenbasierende Servicemodelle zu entwickeln, seine Geschäftsprozesse zu überdenken und auch die Kunden anzuleiten, wie sie von Industrie 4.0 und IIoT profitieren können.

Auch an dieser Stelle steht Lenze seinen Partnern zur Seite. Mit themenspezifischen Whitepapern und Experten, die ihr Wissen mit OEMs teilen, treibt der Hersteller die digitale Transformation in der Wertschöpfungskette voran. Wie wirkt sich die Digital Challenge auf die Geschäftsmodelle von OEMs aus? Wie kann das Digital Engineering dazu beitragen, Zeit- und Kostendruck zu reduzieren? Was muss beim Thema Cyber Security im Kontext von IIoT beachtet werden? Und wie lässt sich das Software-Development auf eine neue Basis stellen? Die Antworten auf solche Fragen - also die Brainware - für OEMs zu liefern, hat für Lenze inzwischen die gleiche Bedeutung wie das Angebot von Hard- und Software.

Knackpunkt: die durchgängige Tool-Chain

Besonders das Digital Engineering leidet allerdings noch unter einem Mangel an durchgängigen Tools. Hier setzt Lenze an und entwickelt aktuell eine umfangreiche Werkzeugpalette, die eine Nutzung der Informationen des Digitalen Zwillings über alle Stufen des Lifecycles ermöglicht.

Die ICE Europe ist als Internationale Leitmesse, für die Veredelung und Verarbeitung flexibler, bahnförmiger Materialien wie Papier, Film, Folie und Vliesstoffe bekannt und gilt alle zwei Jahre als der zentrale Treffpunkt der internationalen Converting-Industrie.

Branchenexperten, die nach konkreten Produktions- und Verarbeitungslösungen suchen und sich über aktuelle Technologietrends informieren möchten, treffen hier auf Anbieter von Maschinen, Systemen, Materialien sowie Zubehör. Hier will der Hersteller die Gelegenheit nutzen, seinen Kunden anhand von Prototypen den aktuellen Stand der Entwicklung im Digital Engineering, sowie dessen Vorteile zu demonstrieren und zu diskutieren. Auf diese Weise kann die Entwicklung der Tools eng am Markt ausgerichtet werden, damit sie so selbsterklärend wie möglich werden - intuitiv eben. Lenze positioniert sich damit als zukunftssicherer Solution Provider für die Maschinen-Automatisierung in Zeiten von Industrie 4.0 und IIoT. Das Unternehmen übernimmt damit eine führende Rolle bei der Digitalisierung der Industrie.