Der digitale Zwilling in der Praxis

Lenzes Roundtable mit Branchenexperten zeigt, dass der herstellerübergreifende Austausch von Informationen schon heute machbar ist

Industrie 4.0 lebt von der engeren Verknüpfung der verfügbaren Daten, nicht erst in der laufenden Produktion, sondern bereits in der Entwicklung von Maschinen. Das vielversprechende Konzept, auf dem dieser lebenslange Datenfluss basieren kann, ist der digitale Zwilling. Er bildet die Grundlage für die Anwendungen im Rahmen von Industrie 4.0.

Der digitale Zwilling beschreibt ein Asset (Gerät, Modul, Maschine, Linie) in all seinen Dimensionen (Eigenschaften, Modelle, Dokumente, Software,…) abhängig vom Lebenszyklus und bietet eine (standardisierte) Zugriffsmöglichkeiten auf diese Informationen. Er ist der Zugriffspunkt für Maschinen und beinhaltet auch alle darunterliegenden Komponenten.

Ein Blick in die Praxis soll zeigen: Welchen Mehrwert kann mir der Digitale Zwilling bieten und welche Technologien und Standards stehen zur Verfügung? Wie nah sind wir bereits an der Vision der Industrie 4.0 und welche Anwendungsszenarien werden als erstes umgesetzt?

Der Roundtable auf der SPS Connect, am 25. November, um 13 Uhr, bringt die Perspektiven von Forschung und Industrie zusammen.

Es diskutieren die Experten:

Dr. Markus Schoisswohl, CEO, HEGLA New Technology GmbH & Co. KG

Dr. Michael Hoffmeister, Executive Expert Digital Business, Festo SE & Co. KG

Andreas Orzelski, Master Specialist Standardization, PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Burkhard Balz, Senior Vice President Automation Systems, Lenze SE

Markus Kiele-Dunsche, Global Expert Engineering and Automation/Innovation, Lenze SE