#TogetherWeMasterThisChallenge: Teil 2

Gemeinsam stark - in besonderen Zeiten heißt es, sich besonderen Herausforderungen zu stellen. Und die heutigen erfordern vor allem Zusammenhalt und Solidarität.

Voneinander lernen in der Krise – Lenze China als Vorreiter im Kampf gegen die Pandemie

Schnelles, effizientes Handeln und der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter haben für Sean Xie, Senior Vice President East Asia, und sein Team seit Beginn der Pandemie in China oberste Priorität. Digitale Kommunikationsmittel haben ihnen sehr geholfen, auch während des Lockdown, mit allen Beteiligten in engem Kontakt zu bleiben. Das Remote-Arbeiten während der Wochen des Stillstands in nahezu Gesamtchina und damit auch bei Lenze haben ihn und sein Team nicht davon abgehalten, das Geschäft proaktiv voranzutreiben und alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Zufriedenheit unserer Kunden sicherzustellen. Nun, seitdem China zur Normalität zurückgekehrt ist, führt er mit seinem Team täglich Werksbesichtigungen durch, um mit den Mitarbeitern persönlich zu sprechen und sicherzustellen, dass alles reibungslos läuft. Besonders wertvoll ist es, von den Erfahrungen von Sean und seinem Team bei der Bewältigung der Krise zu lernen. Der enge Austausch zwischen dem zentralen Krisenstab im Headquarter und dem lokalen Krisenstab vor Ort in China ist dabei essentiell gewesen und hat auch dabei geholfen, das gegenseitige Verständnis für die kulturellen Unterschiede innerhalb der weltweiten Lenze-Gruppe zu stärken.

Die Supply Chain Task Force - Schachspieler auf der Welthandelsbühne

Auf der Weltbühne des internationalen Handels ist nicht nur der Kampf um medizinische Produkte und um Lebensmittel entbrannt, hinter den Kulissen tobt auch der Kampf um die Versorgung mit Materialien jeglicher Art. Denn die Pandemie hat die Logistik und die Lieferketten weltweit erheblich durcheinandergewürfelt. Das trifft auch Lenze. Eine Aufgabe unserer Supply Chain Task Force, die selbst Monate nach dem Start der Pandemie weiterhin täglich konferiert, ist es, mögliche Engpässe und Lieferschwierigkeiten auszugleichen. Christian Satzek, Executive Vice President Global Procurement & Supply Chain, führt diesen Beschaffungskampf täglich seit nunmehr Februar gemeinsam mit seinem Team. Mit an Bord sind sein Team aus dem Global Purchasing, unsere weltweiten Supply Chain Manager und unser Team aus der Logistik. Ihr Tagesgeschäft gleicht einem Schachspiel unter immensem Zeitdruck. Einerseits ist Weitblick auf die unterschiedlichsten Szenarien gefordert, andererseits müssen sie schnell und spontan auf Unvorhersehbares reagieren. Ihre Stärke: Sie kennen Lenzes Lieferanten und deren Zulieferer. Somit ist unsere Versorgung sicher.

Unsere Helden des Alltags in der Produktion

Frankreich hatte eine der strengsten Ausgangssperren in Europa. Daher musste das Lenze-Werk in Ruitz im Norden Frankreichs zeitweilig schließen. Anfang April kam dann die schrittweise Wiederöffnung. Etliche Richtlinien und Maßnahmen mussten und müssen immer noch berücksichtigt werden. Das ist nicht einfach für die Mitarbeiter vor Ort, die unsere Produktion am Laufen halten müssen. Doch wie David Maseele, Monteur im Getriebebereich (hier gewappnet mit Visier und Mundschutz an seinem Arbeitsplatz), wissen alle Mitarbeiter, dass sie mit ihrer Arbeit dazu beitragen, die systemrelevante Industrie am Laufen zu halten. Denn genau dort finden sich auch vielfach die Produkte und Lösungen von Lenze. Deshalb sind alle Mitarbeiter in der Produktion echte ‚Helden des Alltags‘. Aber das sind sie nicht nur beruflich, sondern oftmals auch privat. David Maseele beispielsweise stellt in seiner Freizeit mit seinem 3D-Drucker Visiere für das Pflegepersonal und die Feuerwehr her. Lenze hilft ihm dabei, Material zu finden und zu kaufen, damit er die Kosten nicht allein tragen muss.

Sales in Zeiten Coronas: Jetzt erst recht!

Seit zwei Jahren arbeitet Michael Huijgen, Account Manager Drives & Automation im niederländischen Sales-Team Systeme, bei Lenze. Er ist es gewohnt, sich immer neuen Situationen anzupassen, beweglich zu sein und vor allem positiv durch das Leben zu gehen. Denn eines seiner Kinder hat eine schwere körperliche Behinderung. Daher ist er ist sehr stolz darauf, wie es seiner Familie gelingt, Arbeit, Ausbildung und Privatleben miteinander zu verbinden. Seine Fähigkeit, sich zügig auf neue Situationen einzustellen, kommt ihm nun zugute: Immer wieder sucht er gemeinsam mit dem Sales-Team nach neuen Wegen, um Kunden bestmöglich in der Pandemie zu unterstützen und zu beraten. Die Einschränkungen sieht er eher als Chance, auf andere, aber nicht weniger effiziente Weise mit Kunden in Kontakt zu treten. Vorreiter in der Digitalisierung zu sein, hilft an der Stelle, den Schritt zur digitalen Kundenbetreuung schnell und reibungslos zu machen.

Ohne bhn kein mobiles Arbeiten

Als Mitglied der CoVid-19 Task Force kümmert sich Martin Groehlich, Leiter des Bereichs IT Demand Management & Service Excellence bei der bhn, dem internen IT-Dienstleister von Lenze, derzeit um die technischen Anforderungen, die die Corona-Pandemie an die IT-Infrastruktur des Unternehmens stellt. Mit seinem Team hat er in kürzester Zeit die Anzahl an möglichen Remotearbeitsplätzen vervielfacht und somit reibungsloses Arbeiten im Homeoffice ermöglicht. Nun überwacht er mit seinem Team die Remotezugänge, um auch zukünftig sicherzustellen, dass Lenze-Mitarbeiter auch außerhalb des Office allzeit einsatzbereit sind.