#TogetherWeMasterThisChallenge: Teil 1

Wo die Fäden in der Krise zusammen laufen – ein Blick hinter die Kulissen bei der CoVid-19 Task Force

Lenze ist auch in China mit einer eigenen Produktion und zahlreichen Vertriebszentralen präsent und war daher von Anfang an an der vordersten Front bei der Bekämpfung der Pandemie dabei. Schon früh war daher klar, dass es einer übergeordneten Instanz bedarf, um angesichts eines globalen Ausnahmeszenarios wie Corona die Fäden in einem weltweit agierenden Unternehmen wie Lenze zusammenzuhalten.

Ende Februar, als die ersten Coronafälle in Norditalien auftraten, hat der zentrale Krisenstab seine Arbeit aufgenommen, um weltweit geeignete Maßnahmen einzuleiten, zu koordinieren und fortlaufend an die dynamische Entwicklung anzupassen.

Zusammengesetzt ist der Lenze-Krisenstab aus fest designierten Vertretern der Bereiche HR, Corporate Communications, EHS (Environment, Health & Safety), IT, Operations sowie Global Supply Chain und Central Sales & Marketing. Abhängig von der Entwicklung der Lage werden weitere Mitarbeiter aus anderen Bereichen hinzugezogen und der Kreis so sinnvoll erweitert. In den Regionen und in den besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffenen Bereichen wie Supply Chain, Logistik und der Produktion sind zudem eigene Krisenstäbe damit beauftragt, spezielle operative Maßnahmen umzusetzen, die zum Beispiel an die lokalen Gesetzgebungen oder die besonderen Bereichsanforderungen angepasst sind.

„Die zentrale Task Force kann jeweils nur den Handlungsrahmen vorgeben und für eine Vernetzung und enge Abstimmung aller Gewerke sorgen. Die Anpassung der besonders im Gesundheitsschutz oftmals stark voneinander abweichenden Vorgaben muss jedoch bei den verantwortlichen Kollegen vor Ort in den Ländern liegen. Daran haben wir uns gehalten und sind gut damit gefahren“, so Ralf Klemme, Director HR Germany & Europe und gleichzeitig verantwortlich für die CoVid-19 Task Force. „Wir haben Entscheidungen im Zusammenspiel zwischen dem Headquarter, den Ländern und einzelnen Bereichen schnell und pragmatisch getroffen und so nebenbei auch gezeigt, wie gut digitale Zusammenarbeit gerade in internationalen Unternehmen wie Lenze funktioniert.

“So habe die Pandemie laut Ralf Klemme den laufenden Transformationsprozess des Unternehmens nochmals beschleunigt und wie ein Katalysator für die neue digitale Arbeitskultur gewirkt. „Jetzt liegt es an uns, dass wir die Mechanismen, die sich in der Krise bewährt haben, in unseren Unternehmensalltag fest integrieren und nicht wieder in alte Muster zurückfallen “, fasst Klemme ein zentrales Learning zusammen.

Ein weiterer Erfolgsfaktor guten Krisenmanagements liege Ralf Klemme zufolge in der Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern. Auch bei Lenze war dies ein Schlüsselelement für den Erfolg und die Durchschlagkraft der Task Force, da viele Entscheidungen so auf dem direkten Dienstweg einfach per Telefon- oder Videokonferenz im Sinne der Mitarbeitenden getroffen werden konnten.

Aus den anfangs täglichen oder bei besonderen Herausforderungen auch ad hoc einberufenen Abstimmungsrunden ist mittlerweile ein routiniertes, die Pandemie begleitendes Arbeiten geworden. Doch auch wenn sich die Arbeitsweise des Krisenstabs seit dem Beginn der Pandemie fortwährend verändert, bleibt das oberste Ziel unverändert: die Gesundheit der Menschen im Unternehmen aber auch von Kunden und Partner zu schützen und Schaden von Lenze abzuwenden.

FAST FACT

Gut 1.000 Anfragen von Mitarbeitenden und gefühlt ebenso viele Anrufe haben die Task Force seit dem Beginn der Pandemie erreicht. Ein Klassiker, denn in jeder Krise steigt vor allem der interne Informationsbedarf rapide an und muss schnell und fortlaufend gestillt werden.