Witron-Podcast zum Feldversuch im Edeka-Logistikzentrum

Gemeinsam mit den Verantwortlichen vom Edeka Lager in Hamm forderten die Projektteams von Lenze und WITRON die Technik in einem Langzeittest. Tim-Oliver Ricke von Lenze berichtet und blickt im Podcast in die Zukunft.

In den Logistikzentren, die WITRON ausstattet, arbeiten viele tausend Komponenten zusammen. Lenze-Antriebstechnik ist dabei ein wesentlicher Baustein – wie beispielsweise im Edeka-Logistikzentrum in Hamm. Hier sind über 5.000 elektromechanische Antriebe und über 2.000 Frequenzumrichter verbaut.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Edeka-Lagers unterzogen die Intralogistik-Experten von Lenze und WITRON die Technik unlängst einem Langzeittest. Das Ziel: detaillierte Erkenntnisse über das Verhalten der Produkte in den verschiedenen Anwendungen erhalten. ​„Das Lager war ideal für unseren Feldtest, denn es ist mit über 400.000 Handelseinheiten vergleichsweise groß und wir konnten viele Erfahrungswerte sammeln und Daten applikationsbezogen aufzeichnen und analysieren", erklärt Tim-Oliver Ricke, Intralogistik-Experte bei Lenze. Witron und Lenze wussten nach der Aufzeichnung und Analyse der Reparaturen, an welchen Stellen vermehrt Fehlerbilder auftauchen. „Das hilft WITRON Wartungsintervalle besser zu planen und uns unsere Badewannenkurve zu schärfen“, ergänzt Ricke.

Lenze forscht seit Jahren an Applikationen für die vorausschauende Wartung. „Da sind natürlich Daten aus dem realen Betrieb sehr wichtig“, unterstreicht Ricke. Bis zu 56 Billionen US-Dollar kosten heute Stillstände in der Industrie.

Über die Erkenntnisse der Feldbeobachtung spricht er im neuesten Witron-Podcast. Darüber hinaus blickt er in dem Podcast in die Zukunft. Seine These: Gleichspannung in Logistikzentren ist bald keine Spinnerei mehr. Lenze forscht intensiv zu diesem Thema", berichtet Ricke. Der Vorteil von DC oder Gleichspannung: Frequenzumrichter werden kleiner, das Logistikzentrum wird zum Prosumer (Verbraucher und Lieferant von Energie) und Regalbediengeräte brauchen keinen großen Speicher mehr.

Wie das geht und wie lange es noch dauert, bis ein DC-Warehouse steht, erfahren Sie im Podcastgespräch. Die ganze Folge gibt es hier: https://lnkd.in/di2K8-T