Stöcklin Horizontale Fördertechnik
smart gelöst

Zart schmelzen – smart laufen

Bei Camille Bloch trifft Chocolatier-Tradition auf modernste Antriebstechnik:
Der Schweizer Schokoladenhersteller investierte an seinem Standort Courtelary in ein modernes Logistikzentrum. Lenze Smart Motoren geben den Rollen- und Kettenförderern in der vom Materialflussspezialisten Stöcklin gebauten Anlage den Antrieb.

Funktion und Leistung auf engstem Raum

Im Vergleich zum Neubau auf der grünen Wiese bringen Erweiterungen bestehender Produktionen immer die Herausforderung mit sich, dass verfügbarer Platz und damit räumliche Ausdehnungsmöglichkeiten begrenzt sind. Dies wird beim Blick in das neue Hochregallager für Rohstoffe, Packmittel und Fertigwaren bei Bloch schnell deutlich. Die Materialflussexperten von Stöcklin aus der Schweiz konzipieren deshalb ihre Lösungen der horizontalen Materialflusstechnik so kompakt wie möglich, ohne dabei Abstriche bei der Funktion oder der Installationsfreundlichkeit machen zu müssen.

„Diese Antriebslösung ist ein echter Nutzen, weil wir kleiner
bauen können, günstigere Antriebe einsetzen und auch noch
energieeffizienter unterwegs sind.“

Oliver Colombo, Bereichsleiter für horizontale Fördertechnik bei Stöcklin

Hohe Losbrechmomente zuverlässig bewältigt

Auch beim aktuellen Logistik-Projekt bei Camille Bloch ist knapper Bauraum ein Thema für Stöcklin – hier kam der Lenze Smart Motor zum Einsatz. Dieser ist eine Baugröße kleiner als vergleichbare am Netz betriebene Antriebe. Zudem erfüllt der Motor den Anspruch an hohe Leistungsdichte vor allem durch seine vierfache Überlastfähigkeit. Lenze hat diese Eigenschaft deshalb in die auf die horizontale Fördertechnik spezialisierte Antriebslösung gebracht, weil Losbrechmomente im Materialfluss ein wichtiger Aspekt bei der Auslegung und Dimensionierung von Antrieben sind.

„Wenn wir Paletten fördern wollen, brauchen wir Energie. Weil aber die Antriebe nicht ständig durchlaufen, muss ich mir Gedanken darüber machen, wie ich diese Aufgabe möglichst intelligent und energiesparend löse“, meint Oliver Colombo, Bereichsleiter für horizontale Fördertechnik bei Stöcklin. Während sich in der Vergangenheit die vergleichsweise hohen Losbrechmomente nur mit einer entsprechend üppigen Antriebsauslegung beherrschen ließen, deckt der Lenze Smart Motor diesen temporär auf wenige Sekunden begrenzten Maximalleistungsbedarf durch die kurzfristige Vervierfachung der Nennleistung ab. Damit liefert die Antriebselektronik ausreichend Leistung beim Anfahren, und der Getriebemotor selbst braucht nur für den Normalbetrieb ausgelegt zu werden. Denn: Ist die Fracht einmal in Bewegung, brauche ich auf der Strecke wenig Energie im Vergleich zum Anfahren.

Smart und einfach: Festdrehzahlen frei einstellbar

Ein weiterer Pluspunkt: Mit den mechatronischen Einheiten sind per Knopfdruck vier unterschiedliche Drehzahlen wählbar – zum Beispiel um SPS-gesteuert vorwärts und rückwärts mit zwei Geschwindigkeiten zu fahren. Stehen zudem in einer Applikation Geschwindigkeitsanpassungen an, lassen sich diese ganz einfach mit der Lenze-App über die NFC (Near Field Communication)-Schnittstelle ändern. Mit dem Lenze Smart Motor ist es gelungen, genau auch den Total Costs of Ownership anzusetzen und dem Materialfluss eine komplett neu gedachte Antriebslösung zu bieten.

Eingesetzte Produkte und Lösungen

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