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Bei Gleichlaufantrieben steht die Drehzahl oder der Winkel von mehreren Antrieben in einem festen Verhältnis zueinander (elektronisches Getriebe). Sie kommen zum Einsatz, um Endlosmaterialien herzustellen. Bearbeitet oder veredelt werden beispielsweise Papier, Folie, Textilgarne und -bahnen, Bleche und Drähte. Typische Anwendungen sind:
Gleichlaufantriebe sind quasistationäre Antriebe, bei denen es auf präzise Geschwindigkeits-, Drehmoment- oder Winkelführung ankommt. Geschwindig-
keitswechsel treten beim Maschinenstart und -stopp sowie einem Materialwechsel auf. Eine hohe Rundlaufgüte führt zu exakten Produktionsabläufen und ist damit die bestimmende Größe für die Qualität des zu bearbeitenden Produktes. Die Dimensionierung der Antriebe wird von den Prozessparametern Zugkraft, Geschwindigkeit, Trägheitsmoment und der notwendigen Beschleunigung im Not-Aus-Fall bestimmt.
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