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Fahrantriebe bewegen Fahrzeuge, die Nutzlasten horizontal oder auf schiefen Ebenen transportieren. Die Spurführung erfolgt über Räder, schienengebunden oder frei auf der Unterlage. Typische Anwendungen sind:
- Schienenfahrzeuge oder -fahrwagen
- Lauf- und Portalkrane
- Elektrohängebahnen
- Regalbediengeräte
- fahrerlose Transportsysteme
Bei Fahrantrieben bewegt sich der Antrieb mit dem Fahrzeug. Das bedingt eine flexible Energie- und Datenübertragung. Die Kraftübertragung erfolgt über Räder, Ketten, Zahnriemen oder Zahnstangen. Schienengebundene Fahrzeuge können über zwei Motoren verfügen, die entweder parallel geschaltet von einem Umrichter versorgt werden oder über ein elektronisches Differential von zwei Umrichtern angesteuert werden.
Das notwendige Drehmoment errechnet sich in erster Linie aus der geforderten Beschleunigung und der Masse des Fahrzeugs. Wirksam wird es während der Beschleunigungs- und Bremsphase. Beim Fahren mit konstanter Geschwindigkeit ist lediglich die Reibung zu überwinden – mit entsprechend niedrigem Energiebedarf. Steigungen wiederum erhöhen das stationär aufzubringende Drehmoment.
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